Spielbericht 6. Spieltag, TVR-SKG Grehten 30:21

Es war das Bild des Spieltages. Nach einem Jahr zum Vergessen machte Felix Jester sein bisher bestes Spiel in den Farben des TVR.

Nach der schweren Verletzung des letztjährigen Top-Torschützen Lucas Eichelroth, am vergangenen Spieltag, klaffte eine gewaltige Lücke in Rheingönheims Offensivreihe, die dringend geschlossen werden musste! Positionsbezogen rückte vor der Partie Felix Jester in die Startaufstellung. Was er da noch nicht wusste, er sollte gemeinsam mit dem erneut stark aufspielenden Carsten Mischler der herausragende Akteur an diesem Abend werden.

Doch der Reihe nach!

Pünktlich um 16:30 begrüßten sich beide Mannschaften, angeführt von Schiedsrichter Arenz auf dem Feld. Die Platzwahl konnte der TVR für sich entscheiden und überließ den Gästen den ersten Angriff.

Unsere Jungs brauchten einige Zeit um in die Partie zu finden, und so sah man sich nach 5 absolvierten Minuten mit 1:4 im Rückstand ehe ein Ruck durch die Truppe ging und durch solide Defensivarbeit und schnelles Umschaltspiel ein 4:0 Lauf, zur 5:4 Führung erarbeitet werden konnte, der durch Grethens Spielmacher, Dominik Jochum im direkten Gegenzug egalisiert wurde.

Nachdem Lukas Bogowski mit einem strammen Rückraumwurf erneut die Führung für den TVR erzielte, konnte Grethen in Person von Michael Gramzow noch einmal ausgleichen, ehe die Partie komplett zu Gunsten unserer Jungs kippte.

Die durch einen erneuten 4:0 Lauf entstandene 10:6 Tore Führung sollte der TVR bis zum Ende der Partie nicht mehr her geben.

Immer wieder konnten die Mannen von Trainergespann Mischler/Beiersdörfer zu einfachen Toren, hauptsächlich über links Außen und dem gewohnt zielsicheren Rückraum kommen. In der Defensive kaufte man den Gästen ein ums andere Mal den Schneid ab oder störte sie entscheidend am Abschluss, sodass eben dieser selten eine Herausforderung für Patrick Beiersdörfer im Rheingönheimer Kasten darstellte.

Der Positive Laufe unserer Jungs wurde dann letztlich durch eine Zeitstrafe gegen unsere Defensivkante Christoph Maler unterbrochen. Die daraus resultierende Überzahl nutzte Grethens Henning Theyssen zweimal aus und verkürzte noch einmal auf 10:8. Nach Ablauf unserer Zeitstrafe mussten die Gäste mit einem Mann weniger vorlieb nehmen ehe unser Traingergespann zeitgleich mit dem Strafpfiff die Auszeit nahm, um klare taktische Instruktionen zu geben.

Das angesprochene schien zu wirken, konnte man doch die Überzahl mit 3:0 für sich entscheiden. Den Schlusspunkt der ersten Hälfte setzte Grethens Michael Gramzow der mit seinem dritten Treffer den 14:10 Halbzeitstand besorgte.

Emotionalste Szene der ersten Hälfte war der erfolgreich abgefangene Konter Pass durch René Obeldobel dicht gefolgt von einem……… vermeidlichen Schrittfehler.

Vergleichsweise früh kam der TVR aus der Pause und freute sich sichtlich auf die restlichen 30 Minuten.

Den ersten Treffer der zweiten Hälfte erzielte Lukas Bogowski für die Hausherren.

In den folgenden Minuten hagelte es Zeitstrafen gegen unsere Gäste, die Phasenweise mehr mit dem Schiedsrichter als mit dem Spiel beschäftigt waren.

Die erste Strafe musste Dominic Jochum absitzen, ehe fünf Minuten später Daniel Neuner Platz nehmen musste um sich anschließend 30 Sekunden später neben Mirco Fleischer wieder zu finden, der ebenfalls bestraft wurde.

Diese Flut an persönlichen Strafen führte zu einem skurrilen Bild auf dem Parkett. Drei Grehtener versuchten hier ihr Glück in der Offensive gegen 6 verteidigende Rheingönheimer. Den daraus resultierenden Raum konnte der TVR immer wieder durch Felix Jester, wie beispielsweise beim zwischenzeitlichen 18:13 erfolgreich verwerten.

Als Jester einmal mehr per Konter auf dem Weg war um auf 19:13 zu erhöhen, ertönte von der Gästebank das Kommando, man solle Ihn doch nun endlich fällen, was der Defensivreihe nicht gelang und Jester somit demonstrativ Jubelnd an der Gästebank vorbei marschierte.

Kaum war die Zeitstrafe gegen Daniel Neuner abgelaufen, erwischte es erneut Jochum für zwei Minuten.

Der TVR nahm die Situation dankend an und erhöhte durch einen 5:0 Lauf auf 24:13.

Was der Grehtner Defensive Augenblicke zuvor nicht gelang, holten sie wenig später nach, und foulten den erneut einspringenden Jester. Die daraus resultierenden 7-Meter vollstreckte Mischler an diesem Abend souverän….. bis auf einen Blackout.

In der 45. Spielminute und beim Stand von 25:13 wechselte Trainer Beiersdörfer munter durch um jedem Spieler die verdienten Einsatzminuten zu ermöglichen.

Dies führte zu einer unkonzentrierten Phase in der es Grethen gelang auf 26:20 zu verkürzen, ehe eine erneute Auszeit, die mit klaren Ansagen Seitens der Trainer gespickt war und dem am Ende stark parierende Torsten Freitag eine Aufholjagd der Gäste im Keim erstickte.

Den Endstand der Partie besorgte Routinier und Abwehrchef Uwe Schunke per Flugeinlage zum 30:21.

Mit aktuell 10:2 Punkten beißt sich unsere Truppe in den Top drei fest und bleibt dem Spitzenduo aus Dansenberg und Lambsheim-Frankenthal weiterhin auf den Fersen.

Bedanken möchten wir uns auch heute wieder bei unseren Zuschauern die Woche für Woche mit uns mitfiebern und freuen uns immer neue Gesichter in unserer noch kleinen Gruppe begrüßen zu können.

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Vielen Dank an Isabelle für die tollen Action-Bilder vom Spiel.

Stimmen nach dem Spiel:

Carsten Mischler:“ Ich persönlich freue mich ganz besonders für Felix. Seine Situation bei uns war nicht immer einfach. Als gesetzter Linksaussen großen Anteil am Aufstieg, verliert dann in der Vorbereitung seinen Stammplatz an den anschließend überragend spielenden Lucas Eichelroth. Für ihn persönlich verlief die letzte Saison enttäuschend! Trotz allem hat er nie aufgesteckt, sich immer voll reingehängt und ist jetzt zur Stelle da die Mannschaft ihn braucht. Wir sind hier sehr froh auf so ein starkes Duo zurückgreifen zu können.

Thomas Beiersdörfer: „Wichtig für mich ist einmal mehr, dass alle Spieler zum Einsatz kamen. Jeder ist wichtig und jeder wird gebraucht. Ich habe auch den Eindruck, die Jungs wissen das. Auch wenn Spieler wie beispielsweise René lange auf ihre Einsatzzeiten warten müssen, sind sie trotz allem zu 100% da wenn es drauf ankommt und geben alles für die Truppe. Das ist Teamgeist!“

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