Spielbericht 18. Spieltag: SG Lambsheim/Frankenthal – TVR


Ein Punkt für die Tabelle, Zwei Punkte für die Moral.

Wieder nichts für schwache Nerven, wieder kein ruhiger Sonntagnachmittag. Die zweite Niederlage in Folge schien schon besiegelt, als allen voran Patrick Beiersdörfer zum Hexer von Rheingönheim avancierte und am Ende ein leistungsgerechtes Unentschieden auf der Anzeigetafel stand.

Mit allem anderen als guten Voraussetzungen waren unsere Männer am Sonntagmittag in die Halle der Andreas-Albert-Schule nach Frankenthal gereist. Die Grippewelle hatte die Mannschaft noch immer fest im Griff und gestaltete somit auch die Trainingswoche mehr als schwierig. Im Vergleich zur knappen Niederlage in Waldsee wurde der Kader erneut durchgemischt. Neben dem Langzeitverletzten Patrick Einwachter vielen krankheitsbedingt noch Thomas Appel, Alex Heiner und Lucas Eichelroth aus. Dafür rückten neben dem wiedergenesenen Lukas Bogowski auch Kreisläufer Marco Becker nach sechswöchiger Verletzungspause in den 12-Mann Kader. Trotz der schwierigen Personallage machte Coach Carsten Mischler allen Spielern klar, dass dies nicht als Ausrede zählen dürfe und einen engagierten Auftritt seiner Mannschaft fordert. Anpeitscher Rene Obeldobel brachte es auf den Punkt: „Heute gibt jeder 110% und rennt bis zum Umfallen!“

Der Beginn des Spiels gestaltete sich wie zu erwarten schwierig. Der Tabellenzweite versuchte durch konsequentes Stoßen und langes Ausspielen der Angriffe die Rheingönheimer Abwehr auseinanderzuziehen und Lücken zu finden, was ihnen auch die ersten beiden Treffer des Spiels ermöglichte. Erst in der 5. Spielminute gelang es Uwe Schunke den ersten Treffer zu erzielen. Leider brachen im Laufe des Spiels erneut die Schulterprobleme des Veteranen auf und Schunke musste frühzeitig die Segel streichen. Mitte der ersten Hälfte drehte der Favorit aus Frankenthal auf und konnte zwischenzeitlich mit 4 Toren zum 9:5 davonziehen. Speziell in dieser Phase des Spiels schlichen sich vermehrt Fehler im Rheingönheimer Spiel ein was Coach Thomas Beiersdörfer schier verzweifeln lies. Immerhin gelang durch einen Doppelschlag von Felix Jester der Anschluss zum 9:7. Auch das frühe Time-out brachte keine Ruhe ins Spiel und so schaffte es die SG erneut mit dem Halbzeitpfiff den alten Abstand von 4 Toren zum 14:10 herzustellen.

Das Trainergespann versuchte in der Kabine die, auch wegen einiger streitbarer Entscheidungen des Offiziellen frustrierte, Mannschaft auf die zweite Halbzeit einzuschwören. Schließlich war in der ersten Halbzeit nicht alles schlecht und so wollte man die zweite Halbzeit mit neuer Entschlossenheit angehen.

Dies gelang zu Beginn der zweiten Hälfte nur bedingt. Zwar konnte der TVR den Abstand nicht verkürzen, aber auch die SG verpasste es die Partie vorzeitig für sich zu entscheid